- Technologische & rechtliche Perspektive
- Geschäftsmodelle & Kunden
- Arbeits- & Organisationspsychologie
Projektziel
Primäres Ziel des Transformations-Hubs MIAMy ist die Beschleunigung der Markteinführung zukünftiger Fahrzeugkonzepte im Bereich des vernetzten und sicheren autonomen Fahrens und innovativer Mobilitätsdienstleistungen durch systematisches Aufbereiten von Methoden und Werkzeugen durch wissenschaftliche Erkenntnisse sowie der Bereitstellung relevanter Daten und Dienste.
Angebot
Der Hub erarbeitet über die Projektlaufzeit Grundlagen zur Markteinführung zukünftiger autonomer Fahrzeugkonzepte – unter anderem durch eine Innovationsplattform, Weiterbildungen sowie Austausch- und Informationsangebote.
Förderung
Transformation der Automobilindustrie
Laufzeit: 11/2022 – 12/2026
Fördermittelgeber: BMWE (ehemals BMWK)
Projektträger: VDI/VDE-IT
Budget gesamt: 5,9 Mio. €
Fragen?
Wir helfen Ihnen.
Gestalten Sie die Transformation mit! Nur gemeinsam können wir die Markteinführung autonomer Fahrzeugkonzepte beschleunigen. Denn nur durch Ihre Praxis wird unsere Theorie Wirklichkeit.
Aktuelles
MBSE ist kein Toolprojekt, sondern ein Kulturwandel! ⚠️
Die zunehmende Softwarelast moderner Fahrzeuge zwingt Entwicklungsorganisationen dazu, Komplexität neu zu beherrschen. Das Whitepaper „Praxisnahe Einführung von Model-based Systems Engineering – Vorgehen und Lessons Learnt“ von fortiss, der Technische Universität München, der Technische Universität Berlin und Qualicen GmbH zeigt klar: MBSE ist kein Selbstzweck, sondern eine Antwort auf verteilte Entwicklung, steigende Sicherheitsanforderungen und immer kürzere Innovationszyklen.
Zentral ist dabei der Perspektivwechsel weg von dokumentenzentrierter Entwicklung hin zu konsistenten, durchgängigen Modellen. Anforderungen, Funktionen, Architektur und Implementierung werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern systematisch miteinander verknüpft. Das reduziert Reibungsverluste, technisch wie organisatorisch, und schafft Transparenz über den gesamten Lebenszyklus cyber-physischer Systeme.
Besonders relevant für die Automobilindustrie: Das Whitepaper macht deutlich, dass MBSE-Einführungen häufig nicht an der Methodik scheitern, sondern an fehlender Management-Unterstützung, unklaren Rollenkonzepten und mangelnder Akzeptanz. Erfolgreich ist MBSE dort, wo es schrittweise eingeführt, mit Qualifizierung begleitet und als Teil eines umfassenden Transformationsprozesses verstanden wird.
Die eigentliche Frage ist daher weniger, ob MBSE eingesetzt wird, sondern wie konsequent Organisationen bereit sind, ihre Entwicklungslogik zu verändern.
👉 Wie gut ist Ihr Unternehmen heute darauf vorbereitet, Software- und Systemdenken wirklich zusammenzubringen?
🔗 Mehr dazu findet ihr auf unserer Internetseite: Link in Bio!
#MBSE #AutomotiveSoftware #SystemsEngineering #Transformation #SoftwareDefinedVehicle
Weihnachtliche Grüße 🎄 🌟🎅 sendet #ITSmobility!
Bevor unser #Mobilitätsnetzwerk in die hoffentlich ruhigen und besinnlichen Feiertage startet, möchten wir euch auch in diesem Jahr wieder die besten Wünsche für das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel übermitteln – verbunden mit einem herzlichen „Dankeschön“!
DANKE 🙏 an alle Mitglieder, Projekt- und Kooperationspartner:innen für die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in unserem Netzwerk für #intelligenteMobilität, für das Interesse an unseren Veranstaltungen und Angeboten zur Vernetzung von Mobilitätswirtschaft und -forschung. Und wir danken natürlich euch, unseren Follower:innen hier auf Instagram, dass ihr die Postings aus unserem Cluster mit so großem Interesse verfolgt.
#ITSmobility wünscht frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Fünf Fakten zu Softwarearchitekturen im Fahrzeug
Fahrzeuge sind heute Softwareprodukte auf Rädern. Viele Millionen Codezeilen steuern Assistenzsysteme, Infotainment und Antrieb, alles eingebettet in eine gemeinsame Architektur.
Klassische Elektrik Elektronik Architekturen mit vielen einzelnen Steuergeräten und starren Verknüpfungen bremsen Updates, Tests und Skalierung. Entwicklungszyklen bleiben zu langsam für softwaregetriebene Innovation.
Zentrale und zonale Architekturen bündeln Rechenleistung auf wenige Steuergeräte. Über Middleware und Dienste lassen sich Funktionen flexibler verteilen und im Betrieb aktualisieren. Das ist die Basis für OTA Updates und das Software Defined Vehicle.
Architekturkompetenz wird zum Wettbewerbsvorteil. Wer skalierbare, sichere Plattformen aufsetzt, bringt neue Funktionen schneller in Serie und kann Geschäftsmodelle souveräner weiterentwickeln.
TASTE unterstützt Unternehmen bei diesem Übergang. Im Themenfeld Plattformen und Architekturen vermitteln wir Methoden, Architektur Bewertung, Technologie Stacks und Werkzeuge für den Weg zur zentralisierten Fahrzeugplattform.
#SoftwareArchitecture #AutomotiveSoftware #SDV #MobilityInnovation #TASTEhubs
Reifegrad sichtbar machen: Warum die TASTE-Reifegradanalyse ein wichtiger Einstieg in die Softwaretransformation ist ⚠️
Die Transformation zum Software-zentrierten Unternehmen gelingt nicht „nebenbei“. Gerade kleine und mittlere Zulieferbetriebe stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten neu zu denken. Ein praxisnahes Instrument aus dem TASTE-Hub unterstützt dabei: die Reifegradanalyse für Unternehmen im Automotive-Bereich.
Das Dokument bietet ein kompaktes Self-Assessment über sechs zentrale Felder – von Projektmanagement über Architektur- und Designprozesse bis hin zu Unternehmenskultur. Alle Fragen sind bewusst einfach gestaltet („Ja/Nein“), damit Unternehmen schnell und ehrlich ein Meinungsbild über den Ist-Zustand gewinnen. Gerade diese Niedrigschwelligkeit schafft Raum für Reflexion: Wo stehen wir wirklich? Wo blockieren Gewohnheiten die Weiterentwicklung? Und wo entstehen bereits heute Potenziale?
Die Reifegradanalyse zeigt: Transformation beginnt nicht mit großen Programmen, sondern mit Transparenz und der Bereitschaft, den eigenen Entwicklungsstand realistisch einzuschätzen.
Welche Dimensionen wären für Ihr Unternehmen am herausforderndsten – Prozesse, Technik oder Kultur?
▶️ Mehr dazu auf: https://transformations-hub-taste.de (Link in unserer Bio)
#AutomotiveSoftware #Transformation #SoftwareEngineering #TASTEHUB #Reifegradanalyse
Deutscher Automobil-Softwarewettlauf unter Druck: China übernimmt Tempo ⏱️
Laut einer aktuellen Analyse von Center of Automotive Management in Verbindung mit automotiveIT haben chinesische Automobilhersteller bei Connected-Car-Innovationen das Tempo vorgegeben und setzen die deutschen OEMs verstärkt unter Druck.
Gerade bei Themen wie Schnittstellen, Vernetzung und digitalen Diensten wird deutlich: Deutschland kann sich nicht mehr selbstbewusst zurücklehnen.
Für das Software-Engineering in der Automobilbranche bedeutet dies eine eindeutige Botschaft: Das Rennen zum „Software Defined Vehicle“ (SDV) ist längst nicht mehr Zukunftsvision, sondern Wettlauf gegen eine neue Generation von Wettbewerberinnen und Wettbewerbern. Ein großer Teil der Software ist heutzutage nicht mehr wettbewerbsdifferenzierend – erfordert aber Geschwindigkeit, agile Architektur und nachhaltige Plattformstrategien.
Ein Ansatzpunkt liefert der TASTE‑Transformations‑Hub – hier werden gezielt Themen wie Softwareplattformen und -architekturen im Automotive-Umfeld adressiert. Unternehmen, die bereits mit Blick auf organisatorische Exzellenz, modulare Architektur und Plattformdenken handeln, gewinnen heute einen strategischen Vorteil.
Wie gut ist eure Organisation für das Tempo im Software-gestützten Fahrzeugbau aufgestellt – von Architektur über Prozesse bis zur Kultur?
▶️ Für mehr Infos und Neuigkeiten, folgt uns oder besucht unsere Webseite: (Link in der Bio)
#Automotive #SoftwareEngineering #Mobilitätswandel #SDV #Transformation
Ein Blick hinter die Kulissen des DLR Urban Traffic Datasets 📃
Unsere Städte sind voller Bewegung – doch wie lässt sich dieses komplexe Zusammenspiel aus Autos, Fahrrädern, Bussen und Fußgänger:innen greifbar machen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat darauf eine eindrucksvolle Antwort gefunden: Das DLR Urban Traffic Dataset macht urbane Mobilität messbar – und damit verständlich. Aufgenommen an der Forschungskreuzung in Braunschweig, liefert es mehr als 32 000 Trajektorien und ergänzt sie um Wetter-, Luftqualitäts- und Ampeldaten. So entsteht ein digitaler Zwilling des Stadtverkehrs, der zeigt, wie sich reale Mobilität tatsächlich verhält.
Das Besondere: Die Daten stammen nicht aus Simulationen, sondern direkt aus der Realität. 14 Sensorkameras beobachten den Verkehr aus verschiedenen Blickwinkeln, während Wetter- und Umweltmessungen die Rahmenbedingungen erfassen. So entsteht ein Datenraum, der das Verhalten von Fahrzeugen und Menschen, Infrastruktur und Umwelt ganzheitlich abbildet – eine wertvolle Basis für Forschung, Verkehrsplanung und Automatisierung.
Das DLR öffnet damit Türen für Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Industrie und Verwaltung. Wer verstehen will, wie urbane Mobilität funktioniert, findet im DLR Urban Traffic Dataset eine exzellente Grundlage für Innovation – von smarter Verkehrssteuerung bis hin zu sichereren autonomen Systemen.
Den gesamten Datensatz findet ihr auf unserer Webseite (Link in der Bio)
#MIAMy #UrbanTraffic #SmartCities #TransformationDerMobilität #DLR #FutureMobility #AutomotiveResearch
Wie ein Datensatz hilft, nachhaltige Mobilität zu verstehen
Regen, Nebel, Rushhour – die Stadt lebt und atmet im Takt ihres Wetters. Doch welchen Einfluss haben Wind, Temperatur oder Luftqualität auf Verkehrsverhalten und Sicherheit? Das DLR Urban Traffic Dataset kombiniert erstmals mikroskopische Verkehrsdaten mit Wetter-, Straßen- und Luftqualitätsdaten. Das Ergebnis: ein einzigartiges Gesamtbild urbaner Dynamik, das neue Erkenntnisse für nachhaltige Mobilität ermöglicht.
Forschende können damit untersuchen, wie Wetterlagen das Verhalten von Verkehrsteilnehmer:innen verändern, wie Ampelschaltungen auf Feuchtigkeit oder Sicht reagieren sollten oder welche Umstände Emissionen begünstigen. Diese Zusammenhänge sind entscheidend für moderne Verkehrssteuerung, Klimaresilienz und nachhaltige Stadtentwicklung. Aus isolierten Messpunkten wird ein vernetztes Verständnis urbaner Systeme.
Das DLR zeigt, wie Daten Forschung, Planung und Politik verbinden können – und wie Mobilität intelligenter, sicherer und umweltfreundlicher wird. MIAMy begleitet diesen Wandel mit einem klaren Fokus auf die Transformation der Mobilität in Wirtschaft und Gesellschaft.
️ Mehr Einblicke unter https://transformations-hub-miamy.de (Link in der Bio)
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Wenn Transformation scheitert, liegt es selten an der Technologie. Es liegt daran, dass sich Menschen verändern müssen – und Organisationen ihnen dabei zu wenig Orientierung geben.
Die aktuelle MIAMy-Bedarfsanalyse zeigt deutlich: Nur 50 % der Befragten erleben in ihrem Unternehmen eine hohe Bereitschaft, notwendige Transformationsprozesse tatsächlich anzustoßen. Zu wenige personelle Ressourcen, unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Lernräume bremsen die digitale Entwicklung.
Dabei wünschen sich Mitarbeitende genau das Gegenteil: verständliche Formate, um KI, automatisiertes Fahren oder Systems Engineering begreifbar zu machen – und Räume, in denen Lernen nicht als Pflicht, sondern als Entwicklungschance verstanden wird. Transformation gelingt, wenn Wissen geteilt, Unsicherheiten benannt und Veränderung als gemeinsamer Lernprozess gestaltet wird.
Vielleicht ist das der wichtigste Hebel für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen: weniger App-Launches, mehr Mindset-Updates.
Wie schaffen wir in unseren Teams eine Kultur, in der Veränderung nicht nur gefordert, sondern auch gelernt werden darf? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!
Die Bedarfsanalyse und weitere Infos findet ihr auf unserer Webseite: https://transformations-hub-miamy.de (Link in der Bio)
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