Beschleunigung der Markteinführung zukünftiger Fahrzeugkonzepte im Bereich des autonomen Fahrens mit offener Innovationsplattform
- Technologische & rechtliche Perspektive
- Geschäftsmodelle & Kunden
- Arbeits- & Organisationspsychologie
Projektziel
Primäres Ziel des Transformations-Hubs MIAMy ist die Beschleunigung der Markteinführung zukünftiger Fahrzeugkonzepte im Bereich des vernetzten und sicheren autonomen Fahrens und innovativer Mobilitätsdienstleistungen durch systematisches Aufbereiten von Methoden und Werkzeugen durch wissenschaftliche Erkenntnisse sowie der Bereitstellung relevanter Daten und Dienste.
Angebot
Der Hub erarbeitet über die Projektlaufzeit Grundlagen zur Markteinführung zukünftiger autonomer Fahrzeugkonzepte – unter anderem durch eine Innovationsplattform, Weiterbildungen sowie Austausch- und Informationsangebote.
Förderung
Transformation der Automobilindustrie
Laufzeit: 11/2022 – 12/2025
Fördermittelgeber: BMWE (ehemals BMWK)
Projektträger: VDI/VDE-IT
Budget gesamt: 4,9 Mio. €
– 11 Transformations-Hubs – Gesamtförderung 50 Mio.
Fragen?
Wir helfen Ihnen.
Gestalten Sie die Transformation mit! Nur gemeinsam können wir die Markteinführung autonomer Fahrzeugkonzepte beschleunigen. Denn nur durch Ihre Praxis wird unsere Theorie Wirklichkeit.
Er dient als Austauschplattform zwischen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette einer Branche. Dabei bietet er vielfältige Unterstützungsangebote für die Markteilnehmer, um den komplexen Transformationsprozess innerbetrieblich umzusetzen. Ein wichtiger Eckpfeiler ist dabei das Angebot von nutzbarem und aufbereitetem Wissen aus der Forschung der am Hub beteiligten Partner.
MIAMy fokussiert den Transformationsprozess, der im Bereich des autonomen Fahrens passiert, sowie dessen Randeffekte. Das übergreifende Ziel von MIAMy ist die Beschleunigung der Realisierung und damit Markteinführung autonomer Fahrzeuge und Fahrzeugkonzepte. Um dies zu erreichen, wird ein breites Wissens- und Methoden-Angebot aufgebaut, das Unternehmen und Akteuren dabei hilft, ihre eigenen Transformationsziele zu erreichen.
Durch das breit aufgestellte Konsortium entsteht ein Fundus aufbereiteten Wissens aus bisheriger und im Projekt umgesetzter Forschung, welcher praxistauglich und zielgruppengerecht aufbereitet wird, sodass eine reale Nutzbarkeit für interessierte Unternehmen entsteht.
MIAMy richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups in der Automobilindustrie, welche am Entwicklungs- und Produktionsprozess sowie auch am Betrieb autonomer Fahrzeugsysteme beteiligt sind. Jedoch profitieren aufgrund der Netzwerkfunktion auch größere Akteure wie Tier 1 oder OEM von den Hub-Angeboten. Verkehrsbetriebe und Kommunen können die aufbereiteten Informationen in eigenen strategischen Überlegungen ihrer Verkehrsplanung nutzen.
Engagieren Sie sich zunächst durch eine erste Sichtung der MIAMy Hub-Angebote auf unserer Webseite sowie eine erste Kontaktaufnahme mit uns. Wir beraten Sie gern bezüglich ihrer konkreten Transformationsbedarfe und versuchen mit unserem Netzwerk sowie der Innovationsplattform passend zu unterstützen. Im Gegenzug nehmen wir auch Sie ins Netzwerk auf, sodass sich automatisch Synergien durch einen wachsenden Teilnehmerkreis ergeben.
- bessere Einschätzung der Veränderungen der Wertschöpfungskette im Hinblick auf das autonome Fahren für Ihr eigenes Unternehmen
- Erreichung eines Überblicks über relevante Technologien und an der Entwicklung beteiligte Akteure
- Nutzung der offenen Innovationsplattform für eigene Versuche sowie der darauf liegenden Daten, Speisung und Unterstützung der Plattform mit Ihren eigenen Erkenntnissen
- Zugriff auf didaktisch aufbereitete Forschungserbnisse aus verschiedenen Disziplinen für Ihre eigenen betrieblichen Prozesse in Form von Workshops und Schulungen
- Nutzung des breiten Netzwerkes für die Zusammenarbeit und den Austausch mit Partnern, welche vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder diese bereits bewältigt haben
Aktuelles
Fünf Fakten zu Softwarearchitekturen im Fahrzeug
Fahrzeuge sind heute Softwareprodukte auf Rädern. Viele Millionen Codezeilen steuern Assistenzsysteme, Infotainment und Antrieb, alles eingebettet in eine gemeinsame Architektur.
Klassische Elektrik Elektronik Architekturen mit vielen einzelnen Steuergeräten und starren Verknüpfungen bremsen Updates, Tests und Skalierung. Entwicklungszyklen bleiben zu langsam für softwaregetriebene Innovation.
Zentrale und zonale Architekturen bündeln Rechenleistung auf wenige Steuergeräte. Über Middleware und Dienste lassen sich Funktionen flexibler verteilen und im Betrieb aktualisieren. Das ist die Basis für OTA Updates und das Software Defined Vehicle.
Architekturkompetenz wird zum Wettbewerbsvorteil. Wer skalierbare, sichere Plattformen aufsetzt, bringt neue Funktionen schneller in Serie und kann Geschäftsmodelle souveräner weiterentwickeln.
TASTE unterstützt Unternehmen bei diesem Übergang. Im Themenfeld Plattformen und Architekturen vermitteln wir Methoden, Architektur Bewertung, Technologie Stacks und Werkzeuge für den Weg zur zentralisierten Fahrzeugplattform.
#SoftwareArchitecture #AutomotiveSoftware #SDV #MobilityInnovation #TASTEhubs
Reifegrad sichtbar machen: Warum die TASTE-Reifegradanalyse ein wichtiger Einstieg in die Softwaretransformation ist ⚠️
Die Transformation zum Software-zentrierten Unternehmen gelingt nicht „nebenbei“. Gerade kleine und mittlere Zulieferbetriebe stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten neu zu denken. Ein praxisnahes Instrument aus dem TASTE-Hub unterstützt dabei: die Reifegradanalyse für Unternehmen im Automotive-Bereich.
Das Dokument bietet ein kompaktes Self-Assessment über sechs zentrale Felder – von Projektmanagement über Architektur- und Designprozesse bis hin zu Unternehmenskultur. Alle Fragen sind bewusst einfach gestaltet („Ja/Nein“), damit Unternehmen schnell und ehrlich ein Meinungsbild über den Ist-Zustand gewinnen. Gerade diese Niedrigschwelligkeit schafft Raum für Reflexion: Wo stehen wir wirklich? Wo blockieren Gewohnheiten die Weiterentwicklung? Und wo entstehen bereits heute Potenziale?
Die Reifegradanalyse zeigt: Transformation beginnt nicht mit großen Programmen, sondern mit Transparenz und der Bereitschaft, den eigenen Entwicklungsstand realistisch einzuschätzen.
Welche Dimensionen wären für Ihr Unternehmen am herausforderndsten – Prozesse, Technik oder Kultur?
▶️ Mehr dazu auf: https://transformations-hub-taste.de (Link in unserer Bio)
#AutomotiveSoftware #Transformation #SoftwareEngineering #TASTEHUB #Reifegradanalyse
Deutscher Automobil-Softwarewettlauf unter Druck: China übernimmt Tempo ⏱️
Laut einer aktuellen Analyse von Center of Automotive Management in Verbindung mit automotiveIT haben chinesische Automobilhersteller bei Connected-Car-Innovationen das Tempo vorgegeben und setzen die deutschen OEMs verstärkt unter Druck.
Gerade bei Themen wie Schnittstellen, Vernetzung und digitalen Diensten wird deutlich: Deutschland kann sich nicht mehr selbstbewusst zurücklehnen.
Für das Software-Engineering in der Automobilbranche bedeutet dies eine eindeutige Botschaft: Das Rennen zum „Software Defined Vehicle“ (SDV) ist längst nicht mehr Zukunftsvision, sondern Wettlauf gegen eine neue Generation von Wettbewerberinnen und Wettbewerbern. Ein großer Teil der Software ist heutzutage nicht mehr wettbewerbsdifferenzierend – erfordert aber Geschwindigkeit, agile Architektur und nachhaltige Plattformstrategien.
Ein Ansatzpunkt liefert der TASTE‑Transformations‑Hub – hier werden gezielt Themen wie Softwareplattformen und -architekturen im Automotive-Umfeld adressiert. Unternehmen, die bereits mit Blick auf organisatorische Exzellenz, modulare Architektur und Plattformdenken handeln, gewinnen heute einen strategischen Vorteil.
Wie gut ist eure Organisation für das Tempo im Software-gestützten Fahrzeugbau aufgestellt – von Architektur über Prozesse bis zur Kultur?
▶️ Für mehr Infos und Neuigkeiten, folgt uns oder besucht unsere Webseite: (Link in der Bio)
#Automotive #SoftwareEngineering #Mobilitätswandel #SDV #Transformation
Ein Blick hinter die Kulissen des DLR Urban Traffic Datasets 📃
Unsere Städte sind voller Bewegung – doch wie lässt sich dieses komplexe Zusammenspiel aus Autos, Fahrrädern, Bussen und Fußgänger:innen greifbar machen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat darauf eine eindrucksvolle Antwort gefunden: Das DLR Urban Traffic Dataset macht urbane Mobilität messbar – und damit verständlich. Aufgenommen an der Forschungskreuzung in Braunschweig, liefert es mehr als 32 000 Trajektorien und ergänzt sie um Wetter-, Luftqualitäts- und Ampeldaten. So entsteht ein digitaler Zwilling des Stadtverkehrs, der zeigt, wie sich reale Mobilität tatsächlich verhält.
Das Besondere: Die Daten stammen nicht aus Simulationen, sondern direkt aus der Realität. 14 Sensorkameras beobachten den Verkehr aus verschiedenen Blickwinkeln, während Wetter- und Umweltmessungen die Rahmenbedingungen erfassen. So entsteht ein Datenraum, der das Verhalten von Fahrzeugen und Menschen, Infrastruktur und Umwelt ganzheitlich abbildet – eine wertvolle Basis für Forschung, Verkehrsplanung und Automatisierung.
Das DLR öffnet damit Türen für Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Industrie und Verwaltung. Wer verstehen will, wie urbane Mobilität funktioniert, findet im DLR Urban Traffic Dataset eine exzellente Grundlage für Innovation – von smarter Verkehrssteuerung bis hin zu sichereren autonomen Systemen.
Den gesamten Datensatz findet ihr auf unserer Webseite (Link in der Bio)
#MIAMy #UrbanTraffic #SmartCities #TransformationDerMobilität #DLR #FutureMobility #AutomotiveResearch
Wie ein Datensatz hilft, nachhaltige Mobilität zu verstehen
Regen, Nebel, Rushhour – die Stadt lebt und atmet im Takt ihres Wetters. Doch welchen Einfluss haben Wind, Temperatur oder Luftqualität auf Verkehrsverhalten und Sicherheit? Das DLR Urban Traffic Dataset kombiniert erstmals mikroskopische Verkehrsdaten mit Wetter-, Straßen- und Luftqualitätsdaten. Das Ergebnis: ein einzigartiges Gesamtbild urbaner Dynamik, das neue Erkenntnisse für nachhaltige Mobilität ermöglicht.
Forschende können damit untersuchen, wie Wetterlagen das Verhalten von Verkehrsteilnehmer:innen verändern, wie Ampelschaltungen auf Feuchtigkeit oder Sicht reagieren sollten oder welche Umstände Emissionen begünstigen. Diese Zusammenhänge sind entscheidend für moderne Verkehrssteuerung, Klimaresilienz und nachhaltige Stadtentwicklung. Aus isolierten Messpunkten wird ein vernetztes Verständnis urbaner Systeme.
Das DLR zeigt, wie Daten Forschung, Planung und Politik verbinden können – und wie Mobilität intelligenter, sicherer und umweltfreundlicher wird. MIAMy begleitet diesen Wandel mit einem klaren Fokus auf die Transformation der Mobilität in Wirtschaft und Gesellschaft.
️ Mehr Einblicke unter https://transformations-hub-miamy.de (Link in der Bio)
#MIAMy #NachhaltigeMobilität #UrbanData #SmartCities #EnvironmentData #FutureMobility #TransformationDerMobilität #DLR
Wenn Transformation scheitert, liegt es selten an der Technologie. Es liegt daran, dass sich Menschen verändern müssen – und Organisationen ihnen dabei zu wenig Orientierung geben.
Die aktuelle MIAMy-Bedarfsanalyse zeigt deutlich: Nur 50 % der Befragten erleben in ihrem Unternehmen eine hohe Bereitschaft, notwendige Transformationsprozesse tatsächlich anzustoßen. Zu wenige personelle Ressourcen, unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Lernräume bremsen die digitale Entwicklung.
Dabei wünschen sich Mitarbeitende genau das Gegenteil: verständliche Formate, um KI, automatisiertes Fahren oder Systems Engineering begreifbar zu machen – und Räume, in denen Lernen nicht als Pflicht, sondern als Entwicklungschance verstanden wird. Transformation gelingt, wenn Wissen geteilt, Unsicherheiten benannt und Veränderung als gemeinsamer Lernprozess gestaltet wird.
Vielleicht ist das der wichtigste Hebel für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen: weniger App-Launches, mehr Mindset-Updates.
Wie schaffen wir in unseren Teams eine Kultur, in der Veränderung nicht nur gefordert, sondern auch gelernt werden darf? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!
Die Bedarfsanalyse und weitere Infos findet ihr auf unserer Webseite: https://transformations-hub-miamy.de (Link in der Bio)
#DigitalMindset #Transformation #Lernkultur #Führung #MIAMy
Software wird zur Achillesferse der deutschen Automobilbranche ⚠️
Laut einer aktuellen Analyse von McKinsey dauert die Entwicklung neuer Fahrzeugsoftware bei etablierten Herstellern im Schnitt 40–50 Monate – bei neuen Marktteilnehmern oft nur 18–30 Monate.
Der Grund: überholte Entwicklungsmodelle, Silo-Strukturen und komplexe Zuliefernetzwerke. Dabei ist Software längst das Herz des Fahrzeugs – sie definiert User Experience, Fahrverhalten und Sicherheitsfunktionen. Wer hier zu langsam ist, verliert im globalen Wettbewerb.
Im TASTE Transformations-Hub wollen wir diesen Prozess optimieren. In Formaten wie dem Webinar „Methoden und Techniken für sichere Over-the-Air-Updates“ wird gezeigt, wie die Branche den Sprung von starren Release-Zyklen zu kontinuierlichen Software-Verbesserungen schaffen kann – sicher, effizient und regelkonform.
Die Botschaft ist klar: Zukunftsfähigkeit im Automotive-Sektor heißt Softwarekompetenz als Kernfähigkeit zu verstehen und gezielt aufzubauen.
👉 Wie weit ist Ihr Unternehmen auf dem Weg zum Software-Defined Vehicle?
✅ Das gesamte Webinar zum Nachschauen findest du auf YouTube (Link in unserer Bio)
#TASTEhubs #AutomotiveSoftware #OverTheAirUpdates #Transformation #SoftwareDefinedVehicle
1️⃣ Sicherheit bleibt unverzichtbar.
Auch hochautomatisierte Fahrzeuge sind nicht frei von Risiken. Extreme Wetterbedingungen, technische Ausfälle oder menschliches Fehlverhalten im Mischverkehr können weiterhin zu Unfällen führen.
2️⃣ Neue Innenraumkonzepte, neue Herausforderungen.
Autonome Fahrzeuge ermöglichen flexible Sitz- und Liegepositionen – was völlig neue Anforderungen an Rückhaltesysteme und Crashszenarien stellt.
3️⃣ Adaptive Systeme schützen individuell.
Dank Innenraumsensorik und KI können Sicherheitsmechanismen wie Airbags und Gurtstraffer künftig individuell auf Körpergröße, Haltung und Gewicht reagieren.
4️⃣ Prädiktive Sicherheit wird Standard.
Fahrzeuge erkennen Gefahrenmomente zunehmend im Voraus. Simulationen und prädiktive Sensorfusion ermöglichen die gezielte Aktivierung von Schutzsystemen – bevor der Aufprall passiert.
5️⃣ Transformation braucht Integration.
Wie am Forschungszentrum CARISSMA der TH Ingolstadt gezeigt wird, liegt die Zukunft in adaptiven, vernetzten Sicherheitsarchitekturen, die sich mit automatisierten Fahrfunktionen intelligent verzahnen.
🚗 Fazit: Fahrzeugsicherheit wandelt sich vom reaktiven Schutz zur vorausschauenden Prävention – ein Schlüssel für Vertrauen in die autonome Mobilität.
👉 Welche Sicherheitsfunktionen werden eurer Meinung nach das Vertrauen der Gesellschaft in autonome Fahrzeuge am stärksten prägen?
#AutonomesFahren #Fahrzeugsicherheit #Innovation #Mobilitätswende #miamy