Transformations-Hub

Aktuelles

Hier erfahren Sie Aktuelles aus dem MIAMy Transformations-Hub.

MBSE ist kein Toolprojekt, sondern ein Kulturwandel! ⚠ 

Die zunehmende Softwarelast moderner Fahrzeuge zwingt Entwicklungsorganisationen dazu, KomplexitĂ€t neu zu beherrschen. Das Whitepaper „Praxisnahe EinfĂŒhrung von Model-based Systems Engineering – Vorgehen und Lessons Learnt“ von fortiss, der Technische UniversitĂ€t MĂŒnchen, der Technische UniversitĂ€t Berlin und Qualicen GmbH zeigt klar: MBSE ist kein Selbstzweck, sondern eine Antwort auf verteilte Entwicklung, steigende Sicherheitsanforderungen und immer kĂŒrzere Innovationszyklen.

Zentral ist dabei der Perspektivwechsel weg von dokumentenzentrierter Entwicklung hin zu konsistenten, durchgĂ€ngigen Modellen. Anforderungen, Funktionen, Architektur und Implementierung werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern systematisch miteinander verknĂŒpft. Das reduziert Reibungsverluste, technisch wie organisatorisch, und schafft Transparenz ĂŒber den gesamten Lebenszyklus cyber-physischer Systeme.

Besonders relevant fĂŒr die Automobilindustrie: Das Whitepaper macht deutlich, dass MBSE-EinfĂŒhrungen hĂ€ufig nicht an der Methodik scheitern, sondern an fehlender Management-UnterstĂŒtzung, unklaren Rollenkonzepten und mangelnder Akzeptanz. Erfolgreich ist MBSE dort, wo es schrittweise eingefĂŒhrt, mit Qualifizierung begleitet und als Teil eines umfassenden Transformationsprozesses verstanden wird.

Die eigentliche Frage ist daher weniger, ob MBSE eingesetzt wird, sondern wie konsequent Organisationen bereit sind, ihre Entwicklungslogik zu verÀndern.

👉 Wie gut ist Ihr Unternehmen heute darauf vorbereitet, Software- und Systemdenken wirklich zusammenzubringen?

🔗 Mehr dazu findet ihr auf unserer Internetseite: Link in Bio!

#MBSE #AutomotiveSoftware #SystemsEngineering #Transformation #SoftwareDefinedVehicle
Weihnachtliche GrĂŒĂŸe 🎄 🌟🎅 sendet #ITSmobility!
Bevor unser #MobilitĂ€tsnetzwerk in die hoffentlich ruhigen und besinnlichen Feiertage startet, möchten wir euch auch in diesem Jahr wieder die besten WĂŒnsche fĂŒr das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel ĂŒbermitteln – verbunden mit einem herzlichen „Dankeschön“!
DANKE 🙏 an alle Mitglieder, Projekt- und Kooperationspartner:innen fĂŒr die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in unserem Netzwerk fĂŒr #intelligenteMobilitĂ€t, fĂŒr das Interesse an unseren Veranstaltungen und Angeboten zur Vernetzung von MobilitĂ€tswirtschaft und -forschung. Und wir danken natĂŒrlich euch, unseren Follower:innen hier auf Instagram, dass ihr die Postings aus unserem Cluster mit so großem Interesse verfolgt.
#ITSmobility wĂŒnscht frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!­­­
FĂŒnf Fakten zu Softwarearchitekturen im Fahrzeug

Fahrzeuge sind heute Softwareprodukte auf RĂ€dern. Viele Millionen Codezeilen steuern Assistenzsysteme, Infotainment und Antrieb, alles eingebettet in eine gemeinsame Architektur.

Klassische Elektrik Elektronik Architekturen mit vielen einzelnen SteuergerĂ€ten und starren VerknĂŒpfungen bremsen Updates, Tests und Skalierung. Entwicklungszyklen bleiben zu langsam fĂŒr softwaregetriebene Innovation.

Zentrale und zonale Architekturen bĂŒndeln Rechenleistung auf wenige SteuergerĂ€te. Über Middleware und Dienste lassen sich Funktionen flexibler verteilen und im Betrieb aktualisieren. Das ist die Basis fĂŒr OTA Updates und das Software Defined Vehicle.

Architekturkompetenz wird zum Wettbewerbsvorteil. Wer skalierbare, sichere Plattformen aufsetzt, bringt neue Funktionen schneller in Serie und kann GeschÀftsmodelle souverÀner weiterentwickeln.

TASTE unterstĂŒtzt Unternehmen bei diesem Übergang. Im Themenfeld Plattformen und Architekturen vermitteln wir Methoden, Architektur Bewertung, Technologie Stacks und Werkzeuge fĂŒr den Weg zur zentralisierten Fahrzeugplattform.

#SoftwareArchitecture #AutomotiveSoftware #SDV #MobilityInnovation #TASTEhubs
Reifegrad sichtbar machen: Warum die TASTE-Reifegradanalyse ein wichtiger Einstieg in die Softwaretransformation ist ⚠ 

Die Transformation zum Software-zentrierten Unternehmen gelingt nicht „nebenbei“. Gerade kleine und mittlere Zulieferbetriebe stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten neu zu denken. Ein praxisnahes Instrument aus dem TASTE-Hub unterstĂŒtzt dabei: die Reifegradanalyse fĂŒr Unternehmen im Automotive-Bereich.

Das Dokument bietet ein kompaktes Self-Assessment ĂŒber sechs zentrale Felder – von Projektmanagement ĂŒber Architektur- und Designprozesse bis hin zu Unternehmenskultur. Alle Fragen sind bewusst einfach gestaltet („Ja/Nein“), damit Unternehmen schnell und ehrlich ein Meinungsbild ĂŒber den Ist-Zustand gewinnen. Gerade diese Niedrigschwelligkeit schafft Raum fĂŒr Reflexion: Wo stehen wir wirklich? Wo blockieren Gewohnheiten die Weiterentwicklung? Und wo entstehen bereits heute Potenziale?

Die Reifegradanalyse zeigt: Transformation beginnt nicht mit großen Programmen, sondern mit Transparenz und der Bereitschaft, den eigenen Entwicklungsstand realistisch einzuschĂ€tzen.

Welche Dimensionen wĂ€ren fĂŒr Ihr Unternehmen am herausforderndsten – Prozesse, Technik oder Kultur?

▶ Mehr dazu auf: https://transformations-hub-taste.de (Link in unserer Bio)

#AutomotiveSoftware #Transformation #SoftwareEngineering #TASTEHUB #Reifegradanalyse
Deutscher Automobil-Softwarewettlauf unter Druck: China ĂŒbernimmt Tempo ⏱ 

Laut einer aktuellen Analyse von Center of Automotive Management in Verbindung mit automotiveIT haben chinesische Automobilhersteller bei Connected-Car-Innovationen das Tempo vorgegeben und setzen die deutschen OEMs verstÀrkt unter Druck. 

Gerade bei Themen wie Schnittstellen, Vernetzung und digitalen Diensten wird deutlich: Deutschland kann sich nicht mehr selbstbewusst zurĂŒcklehnen.
FĂŒr das Software-Engineering in der Automobilbranche bedeutet dies eine eindeutige Botschaft: Das Rennen zum „Software Defined Vehicle“ (SDV) ist lĂ€ngst nicht mehr Zukunftsvision, sondern Wettlauf gegen eine neue Generation von Wettbewerberinnen und Wettbewerbern. Ein großer Teil der Software ist heutzutage nicht mehr wettbewerbsdifferenzierend – erfordert aber Geschwindigkeit, agile Architektur und nachhaltige Plattformstrategien. 

Ein Ansatzpunkt liefert der TASTE‑Transformations‑Hub – hier werden gezielt Themen wie Softwareplattformen und -architekturen im Automotive-Umfeld adressiert. Unternehmen, die bereits mit Blick auf organisatorische Exzellenz, modulare Architektur und Plattformdenken handeln, gewinnen heute einen strategischen Vorteil.

Wie gut ist eure Organisation fĂŒr das Tempo im Software-gestĂŒtzten Fahrzeugbau aufgestellt – von Architektur ĂŒber Prozesse bis zur Kultur? 

▶ FĂŒr mehr Infos und Neuigkeiten, folgt uns oder besucht unsere Webseite: (Link in der Bio)

#Automotive #SoftwareEngineering #MobilitÀtswandel #SDV #Transformation
Ein Blick hinter die Kulissen des DLR Urban Traffic Datasets 📃 

Unsere StĂ€dte sind voller Bewegung – doch wie lĂ€sst sich dieses komplexe Zusammenspiel aus Autos, FahrrĂ€dern, Bussen und FußgĂ€nger:innen greifbar machen? Das Deutsche Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt (DLR) hat darauf eine eindrucksvolle Antwort gefunden: Das DLR Urban Traffic Dataset macht urbane MobilitĂ€t messbar – und damit verstĂ€ndlich. Aufgenommen an der Forschungskreuzung in Braunschweig, liefert es mehr als 32 000 Trajektorien und ergĂ€nzt sie um Wetter-, LuftqualitĂ€ts- und Ampeldaten. So entsteht ein digitaler Zwilling des Stadtverkehrs, der zeigt, wie sich reale MobilitĂ€t tatsĂ€chlich verhĂ€lt.

Das Besondere: Die Daten stammen nicht aus Simulationen, sondern direkt aus der RealitĂ€t. 14 Sensorkameras beobachten den Verkehr aus verschiedenen Blickwinkeln, wĂ€hrend Wetter- und Umweltmessungen die Rahmenbedingungen erfassen. So entsteht ein Datenraum, der das Verhalten von Fahrzeugen und Menschen, Infrastruktur und Umwelt ganzheitlich abbildet – eine wertvolle Basis fĂŒr Forschung, Verkehrsplanung und Automatisierung.

Das DLR öffnet damit TĂŒren fĂŒr Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Industrie und Verwaltung. Wer verstehen will, wie urbane MobilitĂ€t funktioniert, findet im DLR Urban Traffic Dataset eine exzellente Grundlage fĂŒr Innovation – von smarter Verkehrssteuerung bis hin zu sichereren autonomen Systemen.

Den gesamten Datensatz findet ihr auf unserer Webseite (Link in der Bio)

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Wie ein Datensatz hilft, nachhaltige MobilitÀt zu verstehen

Regen, Nebel, Rushhour – die Stadt lebt und atmet im Takt ihres Wetters. Doch welchen Einfluss haben Wind, Temperatur oder LuftqualitĂ€t auf Verkehrsverhalten und Sicherheit? Das DLR Urban Traffic Dataset kombiniert erstmals mikroskopische Verkehrsdaten mit Wetter-, Straßen- und LuftqualitĂ€tsdaten. Das Ergebnis: ein einzigartiges Gesamtbild urbaner Dynamik, das neue Erkenntnisse fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t ermöglicht.

Forschende können damit untersuchen, wie Wetterlagen das Verhalten von Verkehrsteilnehmer:innen verĂ€ndern, wie Ampelschaltungen auf Feuchtigkeit oder Sicht reagieren sollten oder welche UmstĂ€nde Emissionen begĂŒnstigen. Diese ZusammenhĂ€nge sind entscheidend fĂŒr moderne Verkehrssteuerung, Klimaresilienz und nachhaltige Stadtentwicklung. Aus isolierten Messpunkten wird ein vernetztes VerstĂ€ndnis urbaner Systeme.

Das DLR zeigt, wie Daten Forschung, Planung und Politik verbinden können – und wie MobilitĂ€t intelligenter, sicherer und umweltfreundlicher wird. MIAMy begleitet diesen Wandel mit einem klaren Fokus auf die Transformation der MobilitĂ€t in Wirtschaft und Gesellschaft.

 Mehr Einblicke unter https://transformations-hub-miamy.de (Link in der Bio)

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